Folge 17: Stephan König – Staatssekretär der Thüringer Staatskanzlei

Shownotes

Thüringen ist eines der Bundesländer, die besonders stark vom demografischen Wandel betroffen sind. Wie lassen sich unter diesen Bedingungen Verwaltungsleistungen langfristig sichern? Welche Rolle spielen dabei Standardisierung, Plattformen und KI? Und wie kann eine moderne, leistungsfähige Verwaltung erreicht werden?

In der 17. Folge von Public Pulse spricht Moderator Patrick Brauckmann mit Stephan König, Staatssekretär der Thüringer Staatskanzlei. Als Mitgestalter der Verwaltungsmodernisierung im Freistaat Thüringen gibt er Einblicke, wie den strukturellen und organisatorischen Herausforderungen in Staat und Verwaltung begegnet werden kann.

Anhand konkreter Beispiele aus Thüringen erläutert König, wie das Land auf sinkende Bevölkerungszahlen, den Fachkräftemangel und steigende Anforderungen an die Verwaltung reagiert. Dabei geht es unter anderem um die Thüringer Verwaltungscloud als Plattformansatz nach estnischem Vorbild, den Deutschland-Stack sowie die Frage, wie Künstliche Intelligenz Verwaltungsprozesse unterstützen kann und welche Bedeutung Vertrauen und Akzeptanz dabei haben. Zudem diskutieren die beiden, wie sich die Aufgaben- und Kompetenzprofile von Verwaltungsmitarbeitenden verändern werden und warum die Verwaltung künftig deutlich stärker daten-, plattform- und nutzerzentriert funktionieren könnte.

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00:00:01: Dieser Bevölkerungsrückgang genntrifft die Verwaltung volles Programm.

00:00:04: Wir haben jetzt noch circa fünfzigtausend Menschen, die für den Freistaat töre arbeiten.

00:00:08: Die Kommunen auch nur so von dreißigtausenden und vierzigtausten Menschen.

00:00:12: Und wir gehen in den nächsten Jahren da kapitelzut!

00:00:16: Ich war einfach ein großer Treiber.

00:00:18: Wir müssen aber glaube ich an der Stelle wirklich auch die Befürchtungen in der Bevölkerung ernst nehmen und das merken wir auch, dass die Akzeptanz für automatisierten, keine erzeugten Entscheidungen gerade in einer Verwaltung noch auf große Skepsis schlägt.

00:00:33: Willkommen bei Public Pulse!

00:00:35: Dem Podcast rund um die digitale Zukunft der Verwaltungen am Mikro Patrick Porgmann eine Produktion von MSG

00:00:43: Public Sector.

00:00:48: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Papik Pals, dem Podcast rund um die digitale Zukunft von Staat und Verwaltung.

00:00:55: Deutschland steht vor mehreren großen Herausforderungen – die Wirtschaft braucht neue Impulse, die öffentlichen Haushalte geraten zunehmend unter Druck gerade auch auf kommunaler und landesebene.

00:01:05: unsere Gesellschaft altert und gleichzeitig erwarten Bürgerinnen und Bürger zu Recht einen leistungsfähigen und modernen Staat.

00:01:12: Viele dieser Herausforderungen lassen sich nicht isoliert betrachten.

00:01:15: Sie hängen eng miteinander zusammen und genau darüber möchte ich heute mit meinem Gast sprechen.

00:01:20: Ich freue mich sehr, dass heute Staatssekretär Stefan König aus der Thüringer Staatskanzlei zu Gast ist.

00:01:26: Stefan herzlich willkommen!

00:01:27: Danke, dass ich hier sein darf.

00:01:29: Ja natürlich.

00:01:30: Ich freu mich, dass wir zum Gespräch zusammengefunden haben.

00:01:32: und wenn mir jetzt mal von ganz oben erstmal auf den Themenkomplex, den ich ja gerade aufgemacht habe, drauf schauen wo sie es Du denn aktuell die größten strukturellen auch ja organisatorischen Herausforderungen für Staat und Verwaltung, wenn wir über Modemisierung und Digitalisierung nachdenken?

00:01:50: Es ist natürlich mit Thüringen genau die richtige Frage oder eine richtige Interviewpartner quasi rausgesucht.

00:01:55: Weil wir sind ein Land, das extrem unter diesen Herausforderungen uns nicht zuneiten hat, sondern wo wir einfach am meisten herausgefordert sind.

00:02:02: Schau mal!

00:02:03: Wir haben letztlich jetzt zweit mal eins millionen Einwohner.

00:02:05: Wir haben eine Bevölkerungsvorausberechnung in den nächsten jahren bis zwanzig, vierzig, fünfundvierzig werden wir uns auch eins Komma acht Millionen Einwohner reduzieren.

00:02:14: Das heißt unser Vordersitz im Bundesrat geht auch leider verloren wenn es so kommt.

00:02:17: Wir hätten nur noch drei Sitze haben was uns natürlich auch sehr schmerzt.

00:02:20: das ist ein Punkt was uns herausfordert.

00:02:22: Wir werden mit dieser demografischen Entwicklung natürlich auch was die Geburtenzahlen angeht was die Kitas angeht in den Schulen merken das jetzt.

00:02:30: Wir merken es eben dem ländlichen Räumen.

00:02:32: wir haben unwahrscheinlich hohe Bedarfe weil sie in den Kommunen was Digitalisierung angeht Die Entvölkerung unseres Bundeslandes passiert da ja auch etwas verschieden.

00:02:42: Wir haben eine sehr stabile Städtekette an der Autobahn A-IV, also muss ich mal die Ostwestteilende anschauen im Osten von Gera dann über Jena eine pulsierende Universitätsstadt Weimar, unsere Klassikerstadt.

00:02:57: Ich hoffe du warst auch schon mal dort und hast der Götter & Schüller angeschaut über Erfurt unser Zentrum dann Gotar- und Eisenach.

00:03:04: das sind natürlich Städte die nicht ganz so stark herausgefordert sind aber wir haben letztliche Räume große Räumen Die natürlich dann auch genau da wurde eingesetzt dass sie sagen wie können wir den Verwaltung überhaupt noch organisieren wenn wir so wenig Menschen haben nur so wenig auch finanzielle Mittel haben?

00:03:22: und da sind wir Als Freistaat Thüringen natürlich an der Stelle auch vor zwei Legislaturen, auch in einem Punkt gewesen und gesagt machen wir es wie Mecklenburg-Vorpommern.

00:03:31: Bilden wir Großkreise entfernen wir also uns entfernt sich die Verwaltung von den Menschen und da haben wir uns damals dagegen entschieden.

00:03:39: Haben gesagt nein unsere Kleinteiligkeit ist so eine Thüringer Eigenart wenn du das mal schaust.

00:03:44: unsere Sterne auf der Flacke sind die alten Förstentümer die sich nachher zwanzig zum Freistaate Thüring gegründet haben Und diese Kleinteilligkeit lebt immer noch.

00:03:53: Bestens Beispiel, vielleicht noch zum Einstieg.

00:03:55: Ich saß mit Nathalie Liminski auf dem Podium in Berlin und er sagte als ich sage, ich habe sechsverhundert Kommunen im Freistaat Thüringen.

00:04:03: Er sagte ja nur das müsst ihr euch leisten können.

00:04:05: Der hat nur dreiviertot zweiundneinzig.

00:04:06: Und das ist so ein bisschen der Spannungsverhältnis.

00:04:09: Kleinteiliges Land, schrumpfende Bevölkerung.

00:04:11: wie kriegen wir das alles hin?

00:04:12: Aber das denke ich mal sind die nächsten paar Minuten auch unsere Aufgabe das herauszufügen

00:04:18: weil du es angesprochen hast, ob ich mich in Thüringen ein wenig auskenne.

00:04:22: Tatsächlich habe ich in Jena studiert Politikwissenschaften und Jura mit Schwerpunkt Verwaltungsrecht von zwei Tausendzwei bis Zwei Tausendsieben genau und hab dann noch bis Zweitausend vierzehn in Jina gewohnt, kennen auch Weimar gut, habt da sehr genossen auch in Erfurt viele kulturelle Dinge in Thüuring zu erleben.

00:04:40: Und ja, hab so'n Stück Thüring hab ich immer noch in meinem Herzen und schätze das Bundesland tatsächlich sehr.

00:04:47: Abgesehen davon interessiert mich natürlich das Thema, du hast das Wort in den Mund genommen Entvölkerung also Bevölkerungsschwund.

00:04:58: Der Druck ist natürlich in allen Verwaltungen da aber wie verändert dass das Anforderungs- und Kompetenzprofil an die Verwaltung?

00:05:06: Ist es dann tatsächlich so, dass du sagst wenn jemand digital zugänglich sein muss in der Verwältigung Dann sind wir das weil die Abstände immer größer werden.

00:05:14: Und wie reagiert ihr darauf?

00:05:16: Also wie gesagt, wir sind vorhin schon mal kurz eingeleitet mit Mecklenburg-Vorpommern.

00:05:19: Die sind diesen radikalen Weg gegangen und das ist jetzt fünfen Großkreisen nur noch, denn sind wir nicht gegangen!

00:05:24: Wir haben immer noch siebzehn Kreise und fünf kreisfreie Städte.

00:05:27: aber wir merken in der Verwaltung dass natürlich da jetzt ein finanzieller Handlungszug entsteht.

00:05:32: Wir haben die Frage, wie können wir rechnen jetzt von überhaupt auf kommunaler Ebene auch betreiben?

00:05:37: Wie können die ganzen Fachverfahren abgewickelt werden.

00:05:40: Wie können neue sozusagen Verfahren angebunden werden?

00:05:43: Wir schauen jetzt auf die Bundesebene.

00:05:45: Wir haben ein Deutschland-Stack.

00:05:46: Wie kann der abgerastet in Thüringen etabliert werden?

00:05:49: und da ist meine Kollegin Midin Starke... Wir machen das immer im Tannen, die Schlatzkassei und das Digitalministerium.

00:05:56: Sie ist unsere CIO.

00:05:57: Sind wir eben losgegangen und haben überlegt was könnte denn unserer vereinheitliche Plattform sein?

00:06:02: Und da hat unser Ministerpräsident Bauer Funk uns ein Stammbuch geschrieben und gesagt bitte baut mir sowas wie es in Estland gibt.

00:06:07: Dass es in Esstland funktioniert bei den Eins Komma drei Millionen Einwohnern.

00:06:11: Das muss in Thüringen mit zwei Komma eins Millionen Einwand auch funktionieren.

00:06:15: Deswegen sind wir aufgebrochen und haben die ersten Gesprächskonzeptionen gemacht.

00:06:21: Wir bauen eine Datenträger-Schicht gerade auf, das ist die X Road in Thüringen.

00:06:27: Sie hat natürlich auch ein bisschen Nationalstolz dabei, sie nicht genauso zu nehmen wie in Estland aber es ist dieselbe Grundidee.

00:06:35: Das heißt dass sich Verwaltung und Wirtschaft nach einer Datenträgerschicht andocken können Und wir als Verwaltung natürlich dann die ganzen Konnektoren schaffen, zum Handelsregister zu den ganzen Melderegistern.

00:06:48: Dass wir eben den Bürgern da in Möglichkeit geben und auch die Verwaltungen viel leichter auf die Daten zuzugreifen.

00:06:53: Das ist unser Astroschritt also eine ordentliche Schicht zu bauen.

00:06:57: Die Anschlussfähigkeit ist für alle.

00:06:58: das wird uns helfen Auch so ne Kleinteiligkeits dann letztlich im Kauf zu nehmen Weil unter dem Strich es ist mir wichtig dass die Menschen vor Ort irgendwie Ansprechpartner haben.

00:07:08: Aber Verwaltungen werden auch nicht mehr alles alleine machen müssen.

00:07:11: Also die kommunale Verwaltung ist in einem Change-Prozess drinne und die Landesverwaltung, wir sehen es da bunt hat mit uns angefangen zu diskutieren was für Aufgaben müsste vielleicht der Bund erledigen?

00:07:23: Wir diskutieren mit den Kommunen was für Aufgabe sollte vielleicht das Land für die Kommunen übernehmen?

00:07:27: Und die Kommunen selbst sind sehr dankbar dafür.

00:07:29: Die sagen nicht oh mein Gott fass mich bitte nicht an was meine Kompetenz bei euch angeht sondern sagen völlig in Ordnung Wir sind in der Situation, wo wir echt schauen müssen was für Aufgaben können wir reden.

00:07:39: Was kann zum Beispiel auch das Sachschutz

00:07:40: tun?

00:07:42: Ja das ist tatsächlich etwas was ich auch wahrnehme.

00:07:44: viele Kommunen sind heute anders als vielleicht vor einigen Jahren noch sehr dankbar wenn man auf Landes- oder Bundesebene kommt Dinge bereit stellt die natürlich Sinn ergeben müssen.

00:07:53: im jeweiligen Kontext habe ich aber so wahrgenommen Turingen Road hast du gesagt heißt es richtig?

00:07:59: Ja genau also okay da versucht einen maglichen Begriff zu finden.

00:08:04: Das ist die Turinge überhaupt

00:08:05: Spannender, spannender Plattformgedanke und du hast auch den Deutschland-Stack erwähnt.

00:08:11: Inwiefern geht das Hand in Hand?

00:08:13: Also jedes Bundesland hat natürlich Interaktion mindestens über den IT-Planungsrat auf zu diesen Themen und verschiedene Austauschformate.

00:08:22: da kommen jetzt neue Impulse aus dem BMDS unter anderem der Deutschland-Steck.

00:08:27: In wiefern hilft dir oder euch das?

00:08:30: Wir sind wirklich dankbar dafür dass es jetzt erste Vereinheitigungen muss auch zu erkennen gibt Etie-Planos war da auch mal jetzt ein Modus gefunden, hat es auf sich zu standardisieren und wir sind super dankbar dass wir im Standardisierungsbord selbst einen Würzchen mitzureden haben.

00:08:44: Meine Kollegin mir den Schlag ist da drin, das heißt wir können damit bestimmen was der Standort ist aber was der standort für ganz Deutschland ist.

00:08:51: und wir merken auch dass das die Kommunen auch für uns einfordern.

00:08:54: Die sagen wir haben zum Beispiel das Beispiel in Baden-Dochter Bauverwaltung sieben bis acht verschiedene Fachverfahren wie in Thüringen ein Bauantrag bearbeitet wird weil es eben den unteren Bauaufsichtsbehörden letztlich gemacht hat.

00:09:07: Und das ist für uns einfach kein Zustand.

00:09:08: und das sind diese Punkte, die auch der Deutschlandstegelbrennt also die Vereinheitlichung, die Standardisierung wird man sagt natürlich auch ein bisschen Digitalisierung in so kleiner Feind des Fötterchalismus dann die beiden kämpfen miteinander Rimin miteinander aber wenn sie weg ist nicht schlimm weil wir müssen an dieser Stelle irgendwo auch konsolidieren und einheitliche Lösungen fahren.

00:09:28: Das ist ein extrem blödes Beispiel, die sind vorhin gegangen und man sagt hier Open Desk.

00:09:33: Wir ziehen das durch.

00:09:34: Dr.

00:09:34: Schröder als CIO hat dort fünfzigtausend Bedienstete umgestellt.

00:09:39: Wir sind dann nicht ganz so radikal.

00:09:41: Wir sagen ja wir gehen auf die Daten austausch sozusagen auf die Datenträger schicht als erster Weg um uns da auszutauschen auch mit den Wirtschaften und den Kommunen.

00:09:51: aber unter Strich ist es genau sozusagen dieser Anspruch jetzt zu schauen wie wir damit heraushoben gehen.

00:09:58: Jetzt stehen ja viele öffentliche Haushalte auch sehr unter finanziellen Druck.

00:10:02: Gleichzeitig wächst aber der Investitionsbedarf und ihr werdet ja ihr bereits erheblich investiert haben und noch investieren müssen, wie schafft ihr es oder wie schaffen wir es generell heute in Deutschland im föderalen System zu investieren langfristig zu finanzieren?

00:10:19: Und dann entsprechend da auch einen positiven Return rauszuziehen?

00:10:25: Wir haben auf das erste Mal unsere Ausgaben gemacht und gesagt, was wir nicht mehr machen ist dass jeder Physikius geht und IT einkauft und Produkte erwirkt.

00:10:34: Sondern wir haben die ganze IT Beschaffung zentralisiert in einem Haus also im Diktatenministerium.

00:10:40: Wir als Ressorts haben dort einen Anteil an dem dort den Einzelplan.

00:10:44: Also unser Geld wird dort verwaltet und auch unsere Einkäufe werden dort verwaltet.

00:10:52: Skaleneffekte zu erzielen und uns da günstiger zu erwerben.

00:10:56: Und wir sagen ganz klar, liebe Kommunen bitte baut keine eigenen Rechenzentren mehr!

00:11:02: Sondern wir haben ein extra Beirat gegründet – ein beirat kommunales E-Government wo wir uns abstimmen mit den kommunalen Spitzen verwenden und aber auch mit einzelnen Kommunen die besonders digital affin sind.

00:11:14: Wir haben jetzt mit der Kommunalklaut und der Thüringer Verwaltungsklaut einfach dem Weg beschwerten in die Anzerrichtung gegangen mit den Vorgänger-Regierungen, noch unter Lothfurt grün.

00:11:25: Die gesagt hat jeder macht Science wieder kann auch sich entwickeln.

00:11:29: das führte in Thüringen zu extremen Insellösungen.

00:11:32: wir haben wie gesagt sieben acht verschiedene Fachaden der Bauverwaltung.

00:11:36: Wir haben ganz viele verschiedene Anbieter auf der kommunalen Ebene Die Produkte für die Kommunen anbieten, unsere Kommunen haben im Sachsen eingekauft bei der KISA.

00:11:45: Haben in Bayern eingekauft bei der AKDB.

00:11:47: Haben den Hessen eingekauft bei der EKOMPT-Einundzwanzig und nur zum Teil bei uns selbst überhaupt eingekaufen bei unserer kommunalen KIV, unseren kommunalen Dienstlasten.

00:11:57: Und das ist jetzt unsere Aufgabe zu sagen, liebe Kommunen ihr dürft unsere Systeme nutzen!

00:12:02: Also das ist unser Chainsteam.

00:12:05: ja vollziehen.

00:12:06: wir sagen Ihr braucht keine alten Systeme mehr, nutzt bitte die Systeme des Landes.

00:12:11: Weil wir als Land können einfach eine ganz andere Infrastruktur behalten.

00:12:14: Das ist so der erste Weg wo wir sagen, wo die knappen Ressourcen Geld viel besser einsetzen können.

00:12:19: das entlastet den kommunalen Finanzausgleich und wir kriegen ja auch viele redundantere Systeme dann auch etabliert.

00:12:26: und denke mal dass ich jedenfalls ein gutes Gefühl dabei und die Kommunen sagen uns genau es okay passt gehen wir mit.

00:12:33: Das war mein erster Gedanke.

00:12:34: Die Kommunen müssen ja erheblicher Einsparpotenziale dadurch sehen.

00:12:38: Gehen das wirklich alle mit?

00:12:39: oder gibt es da immer noch irgendwo Bremsklötze, wo du sagst, ah, da gibt es vielleicht strukturelle oder historisch gewachsene Themenstellungen?

00:12:49: Vielleicht auch in der Infrastruktur um die wir nicht ganz drum herumkommen?

00:12:53: Also am Anfang war natürlich so ein bisschen Skepsis weil wenn du so ein Change machst, als man sagt sie meinten das jetzt ernst.

00:12:58: ich meine dass ist ja auch vom Land aus eine finanzielle Geste, die wir da ausschrecken.

00:13:04: Aber wir haben wirklich in mehreren Sitzungen eine Rahmenvereinbarung ausgehandelt, die genau das bescheid also die war verbindlich jetzt unterzeichnen werden im November.

00:13:12: Wo wir einfach auch dahingehen und sagen wir machen das jetzt auch schwarz auf weiß damit alle auch eine gewisse Sicherheit haben und sehen dass es Land nicht nur redet sondern an dem Punkt auch handelt.

00:13:21: Ich denke mal nach der Rahmvereinbauung können wir da viel geziefer auf den Bedarf eingehen.

00:13:27: Wir versuchen gerade unsere Infrastruktur noch besser aufzubauen gewisse Standorte im Land.

00:13:33: Wir versuchen aber auch, uns diversifizieren zu gucken.

00:13:36: Kaufen wir noch weitere Standorte dazu?

00:13:38: Also kaufen wir Kapazitäten dazu bei externen Dritten.

00:13:42: Es gibt gerade so eine Rechenzentrumstrategie die wir da aufstellen weil wir haben Systeme vor Ort.

00:13:49: Aber ich denke dass wir auch sagen unser Bedarf am rechten Leistung steigt so exorbitant das ja und Zukunft vielleicht auch nochmal uns sein weiter ausbreiten müssen.

00:13:58: Dafür haben wir extra Geld eingestellt, da sind wir auch wirklich gut vorangekommen.

00:14:03: Unser Finanzminister hat auch diesen Bedarf gesehen und gesagt, Digitalisierung ist wichtig!

00:14:08: Wir stellen jetzt da extra Mitteln, das sind mehrere höhere dreistellige Millionenbeträge im Unterdaubereich, denen auch das Thema zu verhügen hat.

00:14:18: Und das denke ich mal wird uns helfen die Prozesse umzustellen, weil sonst wenn man da diesen ersten Schritt nicht geht, dann wird es schwierig.

00:14:29: Digitalisierung und Modernisierung auch von Verwaltung ist ja etwas, was mich persönlich immer sehr begeistert.

00:14:34: Und ich merke das bei dir auch Und damit sind wir ja häufig auch in einem, ich sage mal geschützten Raum unterwegs wo wir mit Gleichgesinnten darüber sprechen wie können wir noch effizienter werden.

00:14:45: Manchmal hat das nach außen hier so ein bisschen den Eindruck als wäre das ein Selbstzweck also wenn wir uns ums selbst drehen würden.

00:14:52: Ich habe dazu eine ganz klare Haltung.

00:14:54: Ich sehe auch ähnlich über anderen Infrastruktur Themen dass Digitalisierung tatsächlich ein Wachstumsmotor sein kann für die Wirtschaft indem man auch Themen anfasst, die einfach erhebliche Verwaltungsaufwände nach sich ziehen.

00:15:08: Die Schlanker online digital organisiert vielleicht sogar jetzt neuerdings dann auch mit entsprechenden KI-Tools kombiniert um die Verwaltungslast bei den Unternehmen zu senken, auch vielleicht konjunkturelle Anreize zu setzen.

00:15:24: ist das was du schon in Thüringen beobachten kannst?

00:15:28: Ganz konkret, wir haben bei uns die PDV.

00:15:30: Das ist ein Unternehmen das eines der größten DMS-Hersteller für ganz Deutschland ist.

00:15:36: Also das Produkt ist FIS.

00:15:39: Alle, die im FIS verbunden sind als das Datamellationssystem in Deutschland und ich war jetzt gerade wieder oben meine Kollegen.

00:15:46: Es gibt ja die PDIV Red und die PDiv Blue und wir sind hier in Erfurt am Hauptstandort mit PDIV RED vertreten, quasi des E-Government ganz bewusst vorantreiben und diese Firma wächst, wächst und wächst.

00:15:58: Und klar sind wir Ankerkunde als Staat und ich finde dieser Anker-Kundeneigenschaft als Staat ist doch jetzt wichtig zu sagen, wir investieren richtig in die Firmen rein.

00:16:08: Wir haben eine saubere Ausschreibung gemacht.

00:16:10: also keine Angst, das ist so kein Protektionismus hier im Freistaat.

00:16:15: Nein es war wirklich die PDVS an dem Brief mit uns richtig vorangegangen und wir sind als Staatskanzleiter so ein bisschen renalabor schrägstrich experimentierfeld.

00:16:25: Ich habe hier richtig Fäden, ein Tierreferatsleiter der hat über KI promoviert als wir alle noch gar nicht wussten was KI ist.

00:16:33: Also er hat schon damals aber agentische KI promowiert und das war in den Nullerjahren wo er sagen da ins Finale gegangen ist also so mal sagen dass es schon weit voran und der push uns alle hier immer.

00:16:45: Wir haben uns auch selbst eine eigene KI Swerfer Kellerverliese der jeweiligen Mainzer-Stadthalterei hier installiert und versuchen da viel.

00:16:55: Und gemeinsam mit PDV haben wir eins jetzt angefangen, wir bringen die KI genau in die E-Akte rein was du auch schon gehört beschrieben hast.

00:17:03: wie können wir das?

00:17:03: also keine Selbstzweck sondern wir wollen ja uns hier auch besser optinieren um für die Menschen draußen noch viel besser arbeiten.

00:17:10: und wir müssen auch etwas tun weil wir werden immer weniger habe ich am Anfang ja gesagt dieser Bevölkerungsrückgang gen trifft die Verwaltung volles volles Programm.

00:17:19: Wir haben jetzt noch circa fünfzigtausend Menschen, die für den Freistaat töre arbeiten, die Kommunen offenbar so fünfunddreißigtausenden, vierzigtaußen Menschen und wir gehen in der nächsten Jahr da schnell zurück.

00:17:29: also die ersten Berechnungen sagen bis zwei tausendfünfunddreißigvierzig werden da ca nur noch fünfund dreißig Tausende Bedienste sein können einfach der Tatsache geschulte dass die Kinder nicht geboren wurden, die wieder Kinder kriegen, die irgendwann bei uns im Jena einen schönen Jena-Webure macht das studieren und dann hier auch arbeiten.

00:17:46: Das ist einfach nicht gekommen und deswegen müssen wir so als Journal werden.

00:17:50: Und da hilft uns jetzt auch eine Firma wie die PDV, wenn es so optimal aufzustellen und im Endeffekt ist das auch so ein deiner Verkaufsstarker fürs Bundesgebiet.

00:17:59: Jetzt hast du KI angesprochen.

00:18:01: KI darf heute in keiner Diskussion mehr fehlen.

00:18:04: Das ist tatsächlich so.

00:18:06: Und ja, die Potenziale sind immens verändern sich in deiner oder eurer Wahrnehmung damit auch die Anforderungen Kolleginnen und Kollegen, die jetzt in den öffentlichen Dienst kommen.

00:18:20: Und dort künftig dann die nächsten Jahrzehnte ja auch arbeiten werden?

00:18:26: Also finde ich ganz ungemein.

00:18:27: Ich meine wenn du dich erinnerst, wenn du ein jener noch Jura studiert hast, der hat auch in Jena Jura Und als ich das war noch ein bisschen früher, bin schon ein paar Gerchen drüber.

00:18:38: Also ich habe mir neunzeigern studiert in jener Daten wir hier nichts und da sind wir noch eine Kopiere gegangen und haben die NUW aufgeschlagen und kopiert und haben daraus nach Hausarbeit geschrieben und waren aber ganz sauer.

00:18:48: wenn euch einer der NUw versteckt hat und damit wir finden den einen Aufsatz, den soll ich eben die Hausarbeit geben.

00:18:55: Und mittlerweile ist es ja völlig ... Der Wandel ist ja gigantisch, der in dem Bereich gekommen ist.

00:19:02: Im Bestesbalt will man mal rechnen um Back-Online.

00:19:05: Da hat jetzt eine KI auf den Markt gebraucht die die Juristerei komplett neu denkt.

00:19:10: also Back-Nox-Tour Nummer als Stichwort.

00:19:12: wer da heute gearbeitet hat merkt wie Jura heute funktioniert und wir haben das jetzt auch vor für die Gerichte alle einzusetzen und auch für die Verwaltungen, bestes Beispiel Widerspruchsverfahren.

00:19:23: Ich bin ein großer Fender von der Widerspruchsverfahr komplett abzuschaffen weil wir mittlerweile erleben dass wir einen Caddy-Battle im Widersprüchsverein

00:19:30: haben.

00:19:31: Bestes Beispiel Windenergieanlage.

00:19:32: Der Windenergianlage ist mit Blaukästeungsverfahren das es da bis hinaus kennt.

00:19:36: Da können Menschen auch ganz viele Itersprüche und Einwendung machen.

00:19:40: Zum Beispiel so wie für so'n Windenergigebiet gab's letztens sechzehntausend Einwendungen und vierzehnteusend Widerströcher.

00:19:45: alle KI generiert!

00:19:47: Ist auch nicht schwer.

00:19:50: Wir haben eine KI draufgesetzt auf die Giedersprüche und versuchen jetzt mit KDI, die Biederschutzbeschreibung zu beantworten.

00:19:57: oder sage ich mir das macht irgendwo keinen Sinn.

00:20:00: Und so ändert sich dieses ganze.

00:20:02: ganz fehlender Verwaltung finde ich ungemein.

00:20:04: also wir haben was der Anforderer angeht an jungen Menschen aber auch in uns selbst nicht nur an junge Menschen sind.

00:20:10: ihr selbst müssen ja auch damit umgehen.

00:20:12: Deswegen sind wir hier sehr, sehr fortschrittig.

00:20:15: Wir haben schon die ersten Dienstabweise für die KDI gemacht und jetzt Arbeit an der Rahmendienstvereinbarung mit den Personalräten damit auch die Mitarbeiter mitgenommen werden und nicht einfach davorstehen und sagen, oh mein Gott was soll ich hier tun?

00:20:27: Und da haben gesagt, wir schützen euch out!

00:20:28: Wir haben kurz berichtet eine kleine KI-Sourffereinheit im Keller stehen.

00:20:32: Wir hatten auch vielleicht einen eigenen KDI geschützten Bereich gemacht, haben den genannt Staatskanzlei Chimpiti und bieten auf diesem JustGunslight GPT halt die Möglichkeit an, auch im schützten Bereich die Datenzeit zu verarbeiten und uns da zu helfen.

00:20:46: Also ich finde das ist Wahnsinn.

00:20:49: was in den kurzen, ich seh'n vielleicht um Jahr fünf nach Getsch GPT?

00:20:53: Das muss man sich mal reinziehen.

00:20:55: also wir sind fünf Nach-Einschwörungen und wir sind ein Stück inner Welt, die völlig anders ist als vor fünf Jahren.

00:21:02: und wenn man uns an unserer Studienzeite erinnert war dass ja alles noch ganz anders.

00:21:08: Die Auswirkungen sind immens, du hast es richtig beschrieben.

00:21:12: Ich erzähle gerne immer die Geschichte.

00:21:13: ich habe zum Einschreiben im Studium noch keine E-Mailerresse gebraucht.

00:21:17: Mein Abschlusszeugnis fünf Jahre später habe ich dann nur noch digital bekommen.

00:21:21: das war auch so eine Umbruchzeit wo man fand ich sehen konnte wie schnell sich die Dinge entwickeln genau und das sehen wir jetzt auch wieder.

00:21:28: Und wie immer wird es natürlich auch Menschen geben die dem nicht ganz folgen können oder entsprechende Sorgen haben Und entsprechende Sorgen werden ja zum Teil auch über die Medien transportiert.

00:21:40: Wie geht ihr damit um?

00:21:41: Also es wird ja Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung geben oder auch Bürgerinnen und Bürgern, die entsprechend mit diesen Themen doch erhebliche Berührungsängste haben.

00:21:50: Und du hast gerade gesagt natürlich auch dann so ihr witzige Situationen eine KI beantwortet schreibt anderen KI.

00:21:57: wie kann man das richtig fassen.

00:21:59: also man will sie auch nicht über regulieren.

00:22:01: Damit würde man Investitions tätigkeit ja auf wieder abwirken und Effizienzpotenziale Aber man möchte natürlich auch die negativen Seiten nicht zu weit aus dem Ruder laufen lassen.

00:22:11: Wie kann man da sinnvoll rangehen?

00:22:13: Also wir haben darüber diskutiert, es gibt so einen schönen Paragrafen in der Borelose Farnstedt, der nennt sich Paragraf-Av.

00:22:19: A. Der hat uns momentan noch verbietet KI bei Ermessens und Beurteilungsspielräumen einzusetzen.

00:22:24: Und ich war am Anfang immer so ein bisschen skeptisch und sagte eine Verhinderungsparagraf Mensch, dem müssen wir doch irgendwie abschaffen.

00:22:31: Kann doch nicht sein und es wäre in die Chance nicht geben da auch einzusteigen wie Automatisierung.

00:22:38: Und so langsam werde ich immer skeptischer.

00:22:40: Ich muss ganz ehrlich zugeben, ich war einfach ein großer Treiber.

00:22:44: Wir müssen aber glaube ich an der Stelle wirklich auf die Befürchtung in der Bevölkerung ernst nehmen und das merken wir auch dass die Akzeptanz für automatisierten keine erzeugten Entscheidungen gerade in einer Verwaltung noch auf große Skepsis schlimmst.

00:22:57: also Wir hatten das im Landtag eingebracht, wir haben mit den Fraktionen gesprochen und wir haben es nicht durchgekriegt.

00:23:03: Also jetzt unabhängig von unseren Mehrheitsverhältnissen – das war jetzt nicht der entscheidende Punkt, sondern die Fraktionen haben uns dann auf das Spiegelbild gegeben aus dem Bevölkerung und haben gesagt nein, da sind wir doch nicht an diesem Punkt.

00:23:14: also ihr müsst noch viel mehr Vertrauensarbeit in vertrauensbildende Maßnahmen erzeugen, den wir es zulassen dass mit KI auch eine Ermessungs- und Beurteilungsentscheidung trifft dass eine KI letztlich viel unterstützen kann.

00:23:27: Das ist ja alles, glaube ich mal auch zwischen uns beiden nicht mehr um Frage gestellt.

00:23:32: Die Frage ist nur, hören wir auf?

00:23:34: Wo lassen wir den Menschen quasi noch rein?

00:23:37: und wo sagen wir hier muss eigentlich gar kein Mensch mehr arbeiten?

00:23:41: Und das ist so, wo ich jetzt sage, hier im Haus in der Staskastlei mussten wir da auch wirklich Schritte zurückgehen.

00:23:48: Wir hatten gemerkt, dass wir da vielleicht ein Schritt zu schnell nach vorne gegangen sind.

00:23:51: Haben die Menschen ab Anfang... Auch in unserer Kattie Euphorie zum Teil auch überfordert und sind da jetzt auch bohutsamer unterwegs, ohne es aus dem Blick zu verlieren.

00:24:03: Also wir wollen das!

00:24:04: Wir wollen die Katties unbedingt einsetzen.

00:24:06: Ich habe gerade gesagt, dass wir müssen es tun, wir müssen uns optieren, sonst habe ich am Endeffekt im Jahr zwölf und dreißigvierzig kein Handigosfähigen stark mehr, weil ich mich nicht mehr die Menschen habe, die mir die Bescheide schreiben und die Vorreitungsleiste unabhängen.

00:24:19: Für mich ist es essentiell, dass.

00:24:21: Aber vielleicht müssen wir vom Vollgas runtergehen und vielleicht auch dreiviertel Gas gehen.

00:24:28: Ja absolut, ich denke bei gerade komplexen Sachzusammenhängen kann eine KI ja auch sehr viel Vorarbeiten ausführen und gerade auch komplexe Rechtszusammenhänge darlegen möglicherweise auch Optionen aufmachen und in Datenbanken hier auch herausbekommen was wurde vielleicht den anderen Fällen entschieden?

00:24:47: und dann den Menschen zuarbeiten.

00:24:49: Und es gibt mit Sicherheit Themenstellungen, da sollte der Mensch noch entscheiden.

00:24:52: Mein Lieblingsbeispiel ist ja immer Kfz-Zulassung, Kfzzulassung.

00:24:56: Ermessenspielraum in meinen Augen null.

00:24:57: entweder gibt's die Dokument oder das gibt sie nicht und das Auto ist zulassungsfähig kann in meinen Augen vollautomatisiert durchlaufen tut es ja in vielen Fällen auch schon.

00:25:05: wohin gegen zum Beispiel soziale Fragestellung wo Menschen wirklich echte Sorgen und Nöte haben.

00:25:11: Da möchte man vielleicht wirklich noch einen Menschen haben, der auch einem anderen Menschen gegenüber sitzt.

00:25:16: Die Emotionen wahrnimmt und auch mit Empathie darauf eingehen kann.

00:25:20: was ist in der Situation das Richtige zu tun?

00:25:23: Das kann eine KI möglicherweise von der sachlichen Lage her erst mal wohl aufbereiten von der Rechtslage her Und dann ist aber den Mensch am Ende doch derjenige der das im Messen ausüben sollte.

00:25:32: und völlig richtig wenn es weniger Kolleginnen Kollegen gibt die das tun Dann sollte man ihnen mehr Zeit verschaffen um so häufiger tun zu können.

00:25:40: Dann kriegt man das Demografiethema möglicherweise doch noch ein wenig an der Stelle eingefangen.

00:25:46: Oder ich muss viel mehr auf Menschen überzeugen, wie dich zurück an dein Studienort zu ziehen und zu sagen, ich bleibe in Thüringen?

00:25:52: Ach!

00:25:53: Das ist mir nicht leicht gefallen aus Thuring wegzugeben.

00:25:56: Ich könnte dazu jetzt eine ausschweifende Geschichte erzählen.

00:25:59: Berlin ist auch schön, formuliere ich es mal so

00:26:01: Absolut Absolut.

00:26:02: Ich kann auch wirklich sagen, ich bin sehr gerne in Berlin.

00:26:05: Wir haben ja unsere Landesvertretung im Mitte und Mitte ist jetzt nicht repräsentativ für Berlin aber es ist eine wunderschöne Stadtteilung.

00:26:13: Ja genau also es gibt glaube ich viele Dinge die tatsächlich wenn ich das so sage Thüringen und Berlin verbinden was ich in Thüring immer gerne gemacht habe.

00:26:20: Ich war immer gerne draußen im Wald und viel unterwegs.

00:26:23: da ist Thüringer berühmt dafür Wenn ich jetzt über Berlin nachdenke, ich wohne im Norden von Berlin.

00:26:30: Auch da ist sehr viel Wald wo man schnell draußen ist, schnell auch in der Ruhe ist und also das ist wirklich ein sehr verbindendes Element.

00:26:39: glaube da kann man sich jetzt auch in Berlin nicht zwingend beklagen auch wenn die Stadt natürlich anders pulsiert und lebt und ihr ungefähr anderthalb mal so groß ist wie Thüringen von einer Einwohnerzahl.

00:26:50: Das Thema KI, das wird uns noch bewegen.

00:26:54: Da wird ja auch eine andere Dimension dazukommen, da wird irgendwann die physische AI noch dazu kommen, die dann tatsächlich auch Aufgaben mit übernehmen kann der öffentlichen Daseinsvorsorge.

00:27:08: Das wird glaube ich auch nochmal ein anderer Game Changer, da sind so jetzt die ersten interessanten Sondern Nachrichten, die man liest oder auch Social Media Posts.

00:27:16: Die man sieht von Robotern, die bestimmte Dinge tun vielleicht auch Pizza ausliefern Das ist noch alles ganz lustig.

00:27:22: die ersten Robotaxis fahren aber auf den Straßen.

00:27:25: das sind Dinge die uns auch begegnen werden und ich glaube darauf muss sich ja unsere Verwaltung Und auch unser Rechtssystem auch entsprechend einstellen und verändern.

00:27:34: habt ihr da schon irgendwie Überlegungen in diese Richtung auch etwas zu unternehmen?

00:27:38: jener ist ja ein großer Forschungsstandort wenn da schon dinge ausprobiert.

00:27:41: Also ich denke, es werden Dinge ausprobiert die wir noch gar nicht kennen weil mein IT-Lad in den Nullerjahren zu keinem promoviert.

00:27:49: Da wusste ich das kann ich das Wort noch unter Kybernetik ist es früher gelaufen.

00:27:54: Ich glaube mal wir werden scheibchenweise herangeführt werden von den Wissenschaftlern und immer nur soweit hier unser sozusagen Horizont das ermöglicht dann auch ran geführt und auch dann überzeugt restes was Gutes ist.

00:28:07: also selbst als Verwaltung haben wir Wir laufen eher noch nicht in die physische KI, aber wir versuchen eben wie gesagt durch diejenigen.

00:28:14: Naja das ist auch so ein gespaltenes Momentum durch Chatbots und Avatare also sogar eine digitale Sachbearbeiter den Menschen natürlich viel stärker die Möglichkeit zu geben jetzt auch kein Formular mehr ausfüllen.

00:28:27: sie müssen werden.

00:28:27: Das geht auch viel einfacher.

00:28:28: wenn du letztlich nur mit der Kite blitzsicher redest und dass vielleicht auch ein gutes Miteinander ist KI und Mensch dann sparst du dir auch das ewige Ausführung eines BAFÜG-Antrages, der wirklich kompliziert ist.

00:28:42: Und die KI sortiert das schon für die Maschine zurecht und du sprechst einfach hier mit mir und erklärst dir wo du stehst was du für Probleme hast, was du gerne lösen möchtest... ...und das ist glaube ich das wo wir uns gerade drauf fokussieren, weil man sagt Mensch das ist eigentlich der Punkt wo wir erstmal die Benutzerfreundlichkeit erhöhen, weil du kannst diesen Prozess abends um elf machen, kannst ihn früh um drei machen oder ganz normal im Mittagszeit, du brauchst kein Online Termin mehr.

00:29:06: Und wir merken ja gerade, dass diese Erreichbarkeitsproblematik wenn du in einem Land lebst wo Verwaltungen natürlich auch immer weniger Mitarbeiter haben.

00:29:16: Dass du da Systeme haben musst, die anerkannt sind aber auf die entsprechend erreichbar sind weil sonst verlieren wir die Menschen und das sehen wir mit Menschen verlieren das haben wir erst grad gesehen.

00:29:28: Ja, ich glaube da ist auch ein spannender Aspekt drin den ich an vielen Stellen schon diskutiert habe und der eine oder andere in der Digitalisierung aktiv es gar nicht gerne hört.

00:29:38: Ich bin davon überzeugt dass wir das was wir bisher Fachverfahren genannt haben oder Prozesse zur Abwicklung von Verfahren, die wir dann digitalisiert haben.

00:29:47: Das BD künftig gar nicht mehr von einer vorprogrammierten Logik gesteuert sehen werden sondern von einer KI, die situativ entscheidet.

00:29:56: was ist jetzt das Richtige zu tun?

00:29:58: und wir werden einen Menschen haben der mit einer KI spricht und sein Anliegen dieser KI mitgibt, die KI entscheidet.

00:30:05: Was ist der richtige Prozessablauf basierend auf der Rechtslage?

00:30:08: Law as Code ist das Stichwort Und auf der anderen Seite werden wir Sachbearbeiter haben, die entsprechend wieder mit einer KI dieses Thema dann eine Lösung zu führen.

00:30:16: Überall da wo noch im Hessenspielraum notwendig ist das Fachverfahren dem Prozess zwischen drin.

00:30:21: Die Abbildung eines Rechtskanons in einem Prozess werden wir als Menschen wahrscheinlich gar nicht mehr benötigen weil er eigentlich nur aufhält und ja eigentlich nur die Übersetzung einer komplexen Rechtsmaterie in ein handhabbaren Prozess ist, den die KI innerhalb von Millisekunden erledigen kann.

00:30:41: Also ich glaube da wird sich eine ganze Menge verändern.

00:30:43: wir werden anfangen Digitalisierung an der Stelle mit Hilfe von KI viel stärker nur noch im Sinne von vorhandenen Daten zu sehen und im Sinne vom vorhandenden Rechtstexten Und GKI wird mit den Daten und der Richtstexten das tun, was im jeweiligen Einzelfall notwendig ist.

00:31:03: Finde ich eine ganz faszinierende Vorstellung aktuell noch so wie wahrscheinlich vor zwanzig Jahren wenn man gesagt hätte ein Auto kann, wenn man in den Außenspiegel schaut die Spurwechsel, dann hätte man auch gesagt nein es wird nicht funktionieren.

00:31:15: Das muss schon der Mensch machen!

00:31:16: Ich bin fest davon überzeugt und war sie ja auch schon gesagt, die Entwicklungstüblin werden da schneller.

00:31:20: wir werden das innerhalb der nächsten wenigen Jahre sehen und das wird unsere ganze Digitalisierung glaube ich nochmal offen an eine Verlügungszeit geben.

00:31:28: Da bin ich völlig bei dir.

00:31:29: Die Fachverfahren, das ist eine Ehre, die geht zu Ende.

00:31:31: Das wird sich Fachverfahrenzersteller mich freuen.

00:31:34: Sie sind auch ein sehr großes Behabungsvermögen und versuchen uns natürlich auch die Fachverfahren weiter zu verkaufen.

00:31:42: Aber wir sagen in den Kommunen zum Beispiel jetzt über einen Bauantrag, dass es eine auslaufende Geschichte wird.

00:31:48: Wir sitzen hier zusammen und überlegen gerade, sie können mit Low Code eigentlich Fachver fahren komplett ablösen weil diese Die Strukturierung, wie du es gerade gesagt hast, die man früher gebraucht hat, warum habe ich denn in Fachverfahren gebrauchten?

00:32:02: Ich musste mich irgendwie strukturieren um zu meiner Lösung und zu meiner Entscheidung zu kommen.

00:32:06: Und die strukturiere ich mich den Taler West nicht auf ein Fachfahren wo ich Eingabemasken habe, wo ich am Ende was auch ablegen kann, eine Entscheidung... Und diese Form der Fachverfahrung das ist jetzt, wie Du richtig sagst, löst sich auf!

00:32:19: Das wird quasi eine Wolke, eine KI bearbeitete Wolke Und das ist der erste Schritt in die Low-Code-Buckhood-Plattformen, wo wir gerade zwei auch im Einsatz haben.

00:32:30: Wir haben gerade eine Ausschlagung gemacht und haben jetzt schon zwei.

00:32:33: probieren wir aus.

00:32:34: Wir saßen jetzt auf zusammen und haben überlegt wie können wir diesen Prozess steuern?

00:32:38: Und letztlich ist es genau dass... Das ist die Datenfrage was habe ich ein Datenhaltung?

00:32:44: Halt dich die Daten richtig!

00:32:45: Hab' ich sie richtig erfasst kann ich eigentlich auf Fachverfahren nahezu verzichten.

00:32:51: Aber auch das ist ein Prozess, wirst du sehen.

00:32:53: Das wird lange Klammerwirkungen geben und viele werden sagen, oh mein Gott, das geht doch niemals ohne Fachverfahren!

00:32:59: Und du weißt es, ich gebe dir völlig recht deine Wette da setze ich jetzt nichts dagegen gegen deine Wettung.

00:33:05: Wie würde ich denn die Eisgreife nehmen?

00:33:08: Okay, da freue ich mich dass wir da in der Meinung sind und ich glaube das rüttelt auch an den Grundfesten dessen was Kolleginnen Kollegen mit besten Absichten im in der Ausbildung oder im Studium hin zu einer Verwaltungstätigkeit lernen.

00:33:23: Ich habe selber eine kleine Lehrtätigkeit an der Hochschule für Verwaltungen in Kiel und dort diskutiere ich solche Themen.

00:33:32: Ich bin da so ein bisschen derjenige, der die innovativen Themen versucht auch wirklich nach vorne zu treiben und den Kollegen mitzugeben.

00:33:38: Und viele Kolleginnen und Kollegen kommen aus der Verwaltung in das Studium und bringen natürlich schon das was sie gelernt haben mitten.

00:33:47: Und ich glaube der Buch wird dort sehr hart sein an einem gewissen Punkt wo man das was man gelernt hat aufgeben muss und dann sagen wir es okay Verwaltungen wird künftig anders funktionieren.

00:33:57: Aber ja, so ändern sich viele Tätigkeiten und Jobs.

00:34:00: Ich komme wieder auf mein Lieblingsbeispiel mit den Autos.

00:34:02: Wenn ich heute mit meinem Auto in die Werkstatt gehe, dann brauche ich da auch kein Motormechaniker mehr, weil da ist heute der Kofferraum oder Front-Klima, wie man das sagt.

00:34:11: Genau, er war außerhalb.

00:34:11: Leute, die andere Dinge können, die am Ende mit dem Notebook gucken nur, wie wird das Auto programmiert?

00:34:17: Und diese Dinger sind dann eben auch... Wichtig, die haben die Transformation schon so ein bisschen mitgemacht und hat ja im Ende auch funktioniert.

00:34:25: Aber es wird ein Bruch werden.

00:34:26: Habt ihr irgendwie einen Ansatz oder einen Programm vielleicht wo ihr sagt?

00:34:31: Ihr Schulverwaltungsmitarbeitende oder ihr habt sowas wie Digitalotzen gibt's in manchen Bundesländern.

00:34:39: Also ich bin direkt, genau wie du letztlich auf an die Uni gegangen.

00:34:43: Ich bin an die Fachgeschöre unserer Ausbildungseinheiten Gotha, die die Kolleginnen und Kollegen für den gehobenen und mittleren Dienst in der Verwaltungslaufbahn ausbilden.

00:34:52: Und habe einfach auch mal eine Vorlesung mit ihnen gemacht und hab einfach ihnen mal gezeigt wo das hinführt und sie mal genau vor diese Fragen gestellt mit Fachverfahren oder mit KI und Automation.

00:35:03: Das sind alles dünne Menschen im Paar dabei die von der Bundeswehr zurückkamen.

00:35:08: Die waren schon dreißig, einundreißig quasi die dann die zweite Karriere eingeschlagen bei uns.

00:35:14: Du hast richtig gemerkt an den Gesichtern, dass da ein bisschen Ratlosigkeit und Unverständnis bekam.

00:35:20: Denn eben kamen so noch aus der Kommunalrechtsvorlesung die ihnen ganz klar das Zürger kommunale Ordnung beigebracht haben.

00:35:27: Und dann habe ich auf einmal mit Nein wir müssen das anders denken und ihr müsst mutig sein und Entscheidungsspielräume massiv ausnutzen und die KD einsetzen dafür.

00:35:38: Ich hab sehr viele Frage gefrichtet im Rücklauf und hat gemerkt, dass wir da unser Fortbildungsprogramm massiv anders gestalten müssen.

00:35:46: Wenn wir das einfach so weitermachen und die Vorlesung in der Bauordnung, Kombinatordnung und wie es alles heißen, so in der Form weiterfahren, bilden wir uns junge Menschen aus, die dann aber nicht den Turnaround schaffen und sich hier völlig unglücklich fühlen.

00:36:01: Ich weiß nicht, was du gerade gesagt hast, waren für mich total... Das habe ich wieder gemerkt.

00:36:06: Es ist genauso derselbe Wellendänger der Stelle haben.

00:36:09: Ich kann sogar sein, dass wir nämlich ganz andere Menschen für eine Verwaltung in Zukunft suchen.

00:36:15: Als jetzt also... Wir wissen ja alle Verwaltungen hatten gewissen ein gewisses Erwartungsschema auch an die Menschen hier arbeiten.

00:36:24: Es gibt eine gewisse Klientel am Menschen, die vor der Vorbereitung gerne bei uns arbeitet und es gibt eben Menschen uns nicht als Zielgruppe sehen und nicht als Arbeitgeber.

00:36:35: Betracht mal sagen.

00:36:36: Das ist zu klein, zu eng, zu viel Hierarchie.

00:36:40: aber ich sagte diese ganze neue Situationen die ganzen neuen Techniken die entstehen das iterative, das austauschende, dass viele mehr extrovertierte nach draußen gehen weil man quasi vielmehr in der Beratung der Bürger ist als eine Abarbeitung einer Sache wird das Menschenbild der Verwaltung grundlegend verändern.

00:37:00: und dann gucken die Finanzverwaltungen rein.

00:37:04: Das geht schon dort massiv los, ich sage mal unsere Finanzverarbeitung ist unsere Vorreiter.

00:37:08: Das sind die, die am weitesten sind in der Digitalisierung und Automatisierung.

00:37:12: Man beschimpft sie immer man ist immer ein bisschen kritisch mit der Finanzverhaltung.

00:37:17: aber da muss ich ganz ehrlich sagen die Kolleginnen und Kollegen dort das ist Wahnsinn was die leisten und was die auch in der Digitalisierung und Einsatz von KI leisten.

00:37:25: Da können sich manche andere Scheiberflöcke abschneiden, und da wird merkbar aber auch schon mit Shift gehen, dass einer sozusagen Vorschein kommt.

00:37:33: Aber deine Frage noch mal ganz kurz konkret?

00:37:35: Noch keine konkreten Projekte oder keine konkrete Programme, aber ich nehme das für dir jetzt eigentlich nochmal mit, weil das hat für mich auch nochmal gezwickert – dann müssen wir etwas tun!

00:37:44: Und ein konkretes Programm ist ja auch, dass Menschen wie du und ich an die Hochschulen gehen.

00:37:51: Die Kolleginnen und Kollegen dort, die Studierenden mit Fragen konfrontieren und zum Nachdenken anregen.

00:37:56: Allein dadurch kriegen sie schon andere Aspekte.

00:37:58: Auch das ist etwas was wirklich mehr Wert stiftet finde ich total gut, dass du dir dafür die Zeit nimmst.

00:38:04: Es ist nicht selbstverständlich.

00:38:05: Ich kann mir vorstellen dein Schreibtisch ist richtig voll.

00:38:10: Vielleicht noch einen Aspekt der mir zwischendrin so... Noch ein viel.

00:38:15: Thüring ist ja auch, also nicht nur das Land der Dichter und Denker.

00:38:19: klar, das ist es historisch gesehen aber hat eine sehr hohe Hochschul- und Wissenschaftsdichte Auch was die Unternehmensstruktur anbelangt.

00:38:27: Also aus jener kenne ich all diese Unternehmen Die sich um die Universität angesiedelt haben seit Jahren oder zum Teil ja auch schon seit Jahrhunderten innovativ tätig sind.

00:38:39: Und ich kann mir vorstellen dass im Kontext gerade KI Und dann vielleicht auch physische KI und ich gucke jetzt mal auf das Universitätsklinikum, dass er einen exzellenten Ruf hat.

00:38:52: da auch experimentieren.

00:38:54: Wie nimmst du das Wahl?

00:38:56: Ist es ein dynamisches Umfeld, wo du siehst, dass neue Dinge entstehen?

00:39:00: Ich gebe noch einen Gedanken mit, warum ich das richtig finde.

00:39:05: Wir gucken alle so nach Asien oder in die USA und sagen, was die alles entwickeln.

00:39:10: Und der findet das doch toll!

00:39:12: Und wir Deutschen sind aber sehr schlecht darin auf uns selbst zu gucken und zu schauen, was machen wir eigentlich alles?

00:39:16: Was gibt es für tolle Innovationen aus uns heraus entstehen und sich weiterentwickeln.

00:39:22: Und unsere Industrie, unsere Wirtschaft ist lange weit davon entfernt den Innovationstod zu sterben.

00:39:31: Wie nimmst du das bei euch?

00:39:33: Was siehst du da?

00:39:34: was begeistert dich auch wenn du über die Universitäten und Hochschulen gehst mit den Kolleginnen und Kollegen im Gespräch bist?

00:39:41: Also für dich richtiger Punkt ich.

00:39:43: Begeisterungsfähigern der Stelle bin ich absolut nicht weiß.

00:39:47: Imela hat mir das neue Rechenzentrum der TU Döner angeschaut.

00:39:50: Wir haben ja dort eine technische Universität, die schon ganz lange führend in den Bereichen ist.

00:39:56: Der Kollege hatte mir angeboten wenn ich mal zu wenig Rechenkapazitäten unter Staatsnaßler hätte würde er mich einfach mit verwalten weil da so viel Potenzial dort... Das ist einfach Wahnsinn.

00:40:06: was da ein Stadtmiss jener jetzt bestes Beispiel.

00:40:09: du hast es gerade auch mit verfolgt.

00:40:11: Atomist II ist zum Mond geflogen und warum konnte es überhaupt zum Mond fliegen?

00:40:16: Es gab einen Bauteil aus Jena und da ist der NASA-Chef, wer nicht einfach mal so auf Jena gekommen hat gesagt.

00:40:23: Und das war das Mal die Jenenser produzieren.

00:40:25: Nein er hat gefragt Wer kann in der Welt dieses Bauteils erstellen?

00:40:29: oder wer kann das herstellen?

00:40:31: Dann haben wir uns als Thüringen beworben und zwar am Endeffekt jener DDR-Zuschraub bekommen hat, denn er ist extra aus dem USA rübergefügen.

00:40:39: Wir haben dann hier gemeinsam den Ministerpräsidenten Kolleginnen und Kollegen aus Jena, sozusagen Froschung aufgesessen.

00:40:46: Und sie haben den Start angeschaut und da haben Sie doch ein bisschen gezögert.

00:40:50: Da haben Sie quasi noch mal bei den Countdown-Wiese das übermachen auch in den Filmen, wo er trotz überbrochen war nochmal weitergezählt.

00:40:56: um es bei uns zu machen, aber letztlich das sind die Digger.

00:40:59: Wir brauchen uns überhaupt nicht so verstecken als Europäer, als Deutsche im Forschungsverbund.

00:41:04: Klar wir sind nicht mehr der Punkt wie in den letzten unter zwanzig wie vor hundert Jahren als die Forschungssprache der internationalen Forschungsgemeinschaft Deutsch war, wo auf Deutsch publiziert wurde wenn man an Koch und alle sozusagen sich erinnert, die einen Zwanziger in zehnerjahren vor dem letzten Jahrhundert da große Entwicklungssprünge für Europa nach vormitt gebracht haben.

00:41:25: Aber wir können es immer noch und Artemis II hat gezeigt, dass sie ohne uns sowas nicht funktioniert, das ohne jener eine bemannte Raummission gerade so mutig möglich ist und das sind wir mega stolz drauf.

00:41:38: Erzählen das natürlich auch allen, erzähle es auch hier in der Podcast.

00:41:40: aber es ist auch ne Sache die ich denke mal zielungsverletzt

00:41:45: finde ich ein ganz tolles Beispiel.

00:41:48: Also vielen Dank dafür.

00:41:49: Ich bin ja selber auch ein Weltraum-Fan und sehe nämlich schon danach, wenn wir zur nächsten Mondlandung ansetzen dann als internationale Gemeinschaft.

00:41:59: und dass ein Stück China dabei ist wusste ich gar nicht finde ich fantastisch toll.

00:42:03: das ist wirklich klasse Stefan.

00:42:07: ich fand es war ein super Gespräch.

00:42:08: ich könnte das noch lange mit ihr fortsetzen.

00:42:10: Wir machen das bei anderer Gelegenheit.

00:42:12: Vielen, vielen Dank für deine Zeit.

00:42:15: Die Zuhörerinnen haben heute mitbekommen dass Digitalisierung viel mehr ist als Technologie.

00:42:20: es geht um die Zukunftsfähigkeit unseres Staates unsere föderalistischen Systems unserer Gesellschaften.

00:42:27: das geht um wirtschaftliche Stärke.

00:42:28: Es geht um den demografischen Wandel und um die Frage wie handlungsfähig bleiben wir eigentlich Land in den kommenden Jahrzehnten.

00:42:36: Vielen, vielen Dank also an die Zuhörerinnen fürs Zuhören!

00:42:40: Wenn Ihnen die Folge gefallen hat abonieren Sie Public Pulse auf der jeweiligen Podcast-Plattform gerne auf Fragen in den Shownotes stellen.

00:42:47: und genau ich sage an dieser Stelle vielen, vielen dank fürs zuhören bis zur nächsten Ausgabe.

00:42:51: und Stefan dir ganz herzlichen Dank für das tolle Gespräch.

00:42:55: Ich darf durch bei dir bedanken und da hattest du dich herzlich auf ein lecker Weinchen nach Erfordern.

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